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Eisenmangel in Pflanzen


Eisenmangel in Pflanzen


Obwohl Eisen ein Mikronährstoff ist, ist es ein Element, das Pflanzen in kleinen Mengen benötigen. Es ist sehr wichtig für ihre Entwicklung, da es für den Aufbau vieler Moleküle, einschließlich Chlorophyll, nützlich ist. Eisen in der Natur ist jedoch für Pflanzen nicht leicht verfügbar, hauptsächlich weil es in Kontakt mit Luft oxidiert und in dieser Form nicht absorbierbar ist. Daher können Eisenmängel bei vielen Arten von Anlagen leicht festgestellt werden.
Das typischste Symptom eines Eisenmangels ist, da es zur Bildung von Chlorophyll beiträgt, die sehr ausgeprägte Gelbfärbung der jüngeren Blätter, die von der Rippe ausgeht und sich zuerst auf das gesamte Blatt und dann auf die gesamte Pflanze erstreckt.
Eisenmangel kann auch in kalkhaltigen Böden auftreten, in denen es unlösliche Verbindungen bildet. Selbst der Überschuss anderer Elemente kann die Aufnahme von Eisen behindern, darunter auch Aluminium. Bewässerung mit übermäßig kalkhaltigem Wasser kann auch die Eisenaufnahme verringern. Unter den Pflanzen mit Eisenmangel finden sich beispielsweise acidophile Pflanzen wie Kamelien und Gardenien, insbesondere wenn sie in neutralen oder basischen Böden gepflanzt sind. Ein Eisenmangel wird insbesondere nach der Federrückstellphase beobachtet. Bei Eisenmangel kann auf Produkte eingegriffen werden, die auf dem Boden oder direkt auf den Blättern verteilt werden, da die Wirkung unmittelbarer ist. Weiterhin können Eisenchelate eingesetzt werden, die diesen Mikronährstoff im Laufe der Zeit allmählich freisetzen.

Video: Eisenmangel bei Pflanzen: Symptome, Ursachen, Bekämpfung (Oktober 2020).