Zimmerpflanzen

Die Dieffenbachia


Dieffenbachia: Wie und wann gießen?


Bewässerung und konstante Luftfeuchtigkeit sind sehr wichtig für die Pflege und das ordnungsgemäße Wachstum von Dieffenbachia, da es sich um eine Pflanze handelt, die in den Feuchtgebieten Mittelamerikas heimisch ist. In den heißesten Perioden, also im Frühling und Sommer, muss die Pflanze häufig gewässert werden, um Wasserstau in der Untertasse zu vermeiden, da sie zum Verwelken der Blätter und im Extremfall zur Fäulnis der Wurzeln führen kann. Es ist auch ratsam, das Wasser regelmäßig direkt auf die Blätter zu sprühen und zu versuchen, Regenwasser oder kalkfreies Wasser zu verwenden, um zu verhindern, dass das Laub befleckt wird, sobald das Wasser verdunstet ist. Zu anderen Jahreszeiten reicht es aus, den Boden feucht zu halten und eine Umgebung zu schaffen, die der ursprünglichen möglichst ähnlich ist. Eine nützliche Strategie für diesen Zweck besteht darin, Blähton in die Untertasse zu geben und die Pflanze darauf zu stellen. Der Ton wird dann benetzt, so dass durch Verdunstung das günstige Mikroklima entsteht.

Pflege und Kultivierung von Dieffenbachia



Dieffenbachia ist in unseren Häusern sehr präsent, weil es die ästhetische Angenehmheit mit der extrem einfachen Pflege verbindet. Es ist jedoch empfehlenswert, diese Pflanze mit Handschuhen zu bearbeiten, da in allen Teilen Calciumoxalat-Kristallzellen vorhanden sind, die giftig und sehr reizend sind. Es muss umgepflanzt werden, wenn der Topf die Wurzeln ohnehin nicht aufnehmen kann, spätestens jedoch alle 2-3 Jahre zu Frühlingsbeginn mit einem leicht sauren pH-Boden aus Torf- und Buchenblättern. Der Boden muss nach dem Umtopfen gut komprimiert und reichlich bewässert werden, bevor das überschüssige Wasser vorsichtig abgelassen wird. Das Hinzufügen von Tonscherben auf den Topfboden erleichtert das Abfließen und schützt die Pflanze bei guter Gesundheit. In den Perioden, in denen es nicht notwendig ist, den Boden zu übertragen, ist es ratsam, die ersten 3-5 cm des Bodens zu entfernen und ihn immer im frühen Frühjahr durch frischen Boden zu ersetzen. Wenn Sie die Blätter von Zeit zu Zeit mit einem feuchten Tuch reinigen, erhalten Sie eine schönere und gesündere Pflanze. Es ist nicht notwendig, dieffenbachia zu beschneiden: Entfernen Sie einfach die trockenen Blätter, nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch, um zu verhindern, dass sie ein Vehikel für parasitäre Krankheiten werden.

Fertilisationstechniken



Dieffenbachia braucht das ganze Jahr über eine konstante Düngung, um die Entwicklung der bereits vorhandenen Blätter und das reichliche Wachstum neuer Blätter zu fördern. Es sollte daher alle 15 Tage, vom Frühlingsbeginn bis zum Sommer, einmal gedüngt werden. In den kühleren Perioden hingegen kann die Fertigation im Winter alle 30-60 Tage schrittweise auf 1 reduziert werden. Flüssigdünger werden für Grünpflanzen empfohlen, die reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium sind, möglicherweise in Anteilen von 4 Teilen Stickstoff pro 3 Teile Kalium und 1 Teil Phosphor. Es ist jedoch ratsam, zu stickstoffhaltige Düngemittel zu vermeiden, die das Gewebe zu weich und damit sehr empfindlich für Bakterien und Pilze machen können. Zusätzlich zum Besprühen des Bodens ist es möglich, die flüssige Lösung direkt auf den Blättern periodisch zu zerstäuben, um die Wirkung des Düngers mit der der Verdampfung zu kombinieren.

Dieffenbachia: Exposition, Krankheiten und verwandte Mittel



Dieffenbachia erfordert eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit und ist daher als Zimmerpflanze anzusehen. Es liebt hohe Temperaturen zwischen 20 und 30 ° C und auf jeden Fall nie unter 15 ° C und hält Temperaturschwankungen schlecht stand. Aus diesem Grund muss es von Wärmequellen wie Heizkörpern und Luftströmungen ferngehalten werden. Er liebt Licht, aber kein direktes Sonnenlicht, das es verbrennen könnte. Eine dunkle Umgebung hingegen führt zum Verlust der hellgrünen Farbe und der typischen Streifen, bis hin zur Vergilbung und zum Herabfallen der Blätter. Der perfekte Ort ist daher neben einem Fenster mit Vorhängen, die das Licht filtern. Diese Pflanze wird häufig von Schuppeninsekten befallen, die sich an der Unterseite des Blattes befinden und zu deren Fall führen. Sie werden mit bestimmten, gebrauchsfertigen Insektiziden bekämpft oder, wenn die Pflanze klein ist, mit einem in Alkohol getränkten Wattebausch entfernt. Wenn sich die Blätter gelb färben, kräuseln und staubig werden, sind wir in der Nähe der roten Spinnmilbe, einer sehr schädlichen Milbe, die auch mit einem bestimmten Insektizid oder physisch mit einem feuchten und seifigen Wattepad beseitigt und anschließend gründlich abgespült werden muss.