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Marasmius Oreades


Speisepilze


In Italien gibt es eine Liste, in der alle Pilze aufgeführt sind, die als essbar gelten: Die Marasmius oreades werden zu diesen gezählt, aber einige ihrer Merkmale haben zu der Hypothese geführt, dass sie von der Liste gestrichen werden. Selbst wenn dieser Pilz nicht giftig ist und auch gut schmeckt, empfehlen wir, ihn hauptsächlich aus zwei Gründen nicht zu ernten. Das erste ist, dass es sehr klein ist, daher schwierig zu sammeln ist und eine beträchtliche Menge zusammenzubauen, was eine lange Zeit in Anspruch nimmt. Da es so klein ist, wächst es häufig mit anderen giftigen Arten zusammen, mit denen es verwechselt werden kann. Um gefährliche Missverständnisse zu vermeiden, ist es daher besser, die auf unserer Halbinsel, auf den Wiesen und am Waldrand ohnehin eher verbreiteten Marasmius oreades zu meiden.

Die Eigenschaften von Marasmius oreades



Das Erste, was man über Marasmius oreades wissen muss, ist daher, dass seine Dimensionen sehr klein sind. Normalerweise hat der Hut einen Durchmesser von nicht mehr als drei Zentimetern, während der Stiel nicht mehr als sechs Zentimeter beträgt. Die Farbe des Hutes liegt zwischen Weiß und Hasel sowie dem Stiel, der zylindrisch und kompakt ist. Der Stiel ist in der Tat der am besten identifizierbare Teil dieses Pilzes, der es ermöglicht, ihn von Pilzen anderer Arten zu unterscheiden. Der Stiel ist sehr hart, und wenn Sie ihn in die Hand nehmen, zerbricht er wie ein trockener Zweig. Tatsächlich wird die Kappe nicht vom Pilz verbraucht. Diese Eigenschaft trifft auf den Marasmius oder den Slangnamen Gambesecche zu. Sein Geruch ist sehr eigenartig und erkennbar, kaum vergleichbar mit etwas anderem, so dass Mykologen ihn nur den Geruch von Marasmius oreades nennen.

Wo ist der Marasmius oreades



Marasmius oreades hat seinen botanischen Namen von der Natur des Saprophytenpilzes, was bedeutet, dass er sich auf toten Organismen vermehrt. Der Begriff Marasmius stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet Verschlechterung. Oreades hingegen spielt auf die Oreads an, die Waldnymphen. In Wirklichkeit kommt dieser Pilz jedoch nicht in Wäldern, sondern häufiger auf Wiesen und Feldern vor, und in Italien ist er vor allem in Berggebieten eher verbreitet. Es entwickelt sich zwischen spätem Frühling und Herbst und ordnet sich immer in einer Gruppe oder in einem Kreis an, der die sogenannten Hexenkreise bildet. Die Arten, mit denen es verwechselt werden kann, sind der Marasmius collinus und der Collybia hariolorum; Es kann aber auch gegen Pilze giftiger Gattungen wie Galerina oder Lepiota ausgetauscht werden. Daher muss viel Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Wie ist Marasmius oreades aufzubewahren?



Marasmius oreades hat ein merkwürdiges Merkmal, das anderen Arten der Gattung gemeinsam ist, nämlich die sogenannte Wiederbelebung. Es kommt vor, dass sein Hut in einer Dürreperiode austrocknen kann und der Pilz als tot erscheint. Sobald der Regen aber wieder fällt, wird er sofort elastisch und einladend. Dies führt dazu, dass sich die Marasmiusoreades besonders für die Konservierung der Trocknungstechnik eignen. Wie gesagt, der Stiel wird weggeworfen, aber der Hut kann getrocknet und dann fein gehackt werden, um ein Gewürz zu erhalten, mit dem man Gerichte würzen kann. Ansonsten können mit frischen Hüten Saucen und Bratensoßen zubereitet werden, mit denen Pasta oder Polenta gewürzt werden können, vorzugsweise ohne Zusatz anderer Zutaten, die ihren zarten und aromatischen Geschmack überdecken würden.

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