Garten

Lisianthus weiß


Eigenschaften des weißen Lisianthus


Der weiße Lisianthus, der zur botanischen Familie der Gentianaceae und zur Gattung Eustoma gehört, ist eine einjährige semirustische Kräuterpflanze, die für den Schnittblumenhandel im Freien kultiviert und für Zierzwecke in Töpfen in der Wohnung gehalten wird. Lisianthus wird sehr geschätzt für sein elegantes und schlichtes Aussehen und wird häufig für Hochzeitsdekorationen, Kommunionen und andere Feierlichkeiten verwendet. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Amerika, insbesondere aus den südlichen USA und Mexiko, also Ländern mit einem warmen Klima. Sie wächst langsam und ihre Stängel sind im Allgemeinen etwa 50 cm lang, dünn und biegsam, mit lanzenförmigen und wachsartigen Blättern von bläulich-grüner Farbe bedeckt. Die weißen Blüten sind groß und blühen an den Stielspitzen. Lisianthus blüht zwischen Frühling und Sommer.

Positionierung, Klima und Fortpflanzung



Lisianthus liebt das gemäßigte Klima, braucht viel Licht und fürchtet intensive Kälte und Regen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden, Halbschatten sollte bevorzugt werden, die Pflanze sollte nicht in der Nähe von Wärmequellen gehalten werden und sollte nicht Zugluft ausgesetzt werden. Die ideale Wachstumstemperatur liegt zwischen 18 und 22 Grad und niemals unter 17. Die Vermehrung des weißen Lisianthus erfolgt durch Samen oder durch Teilung der Büschel. Die Aussaat wird im Winter gegen Ende Februar in Kisten durchgeführt, wobei der Boden an einem geschützten Ort bei milder Temperatur belassen wird, bis die Samen vollständig keimen. Diese Art der Reproduktion sorgt für den besten Erfolg und führt zu einer üppigen Blüte im Sommer. Stattdessen erfolgt die Aufteilung der Klumpen im Frühjahr durch Umpflanzen der Pflanzenteile.

Boden, Dünger und Gießen



Die Pflanze benötigt einen lockeren Boden, der reich an organischen Substanzen ist und aus 2 Teilen Erde, 1 Torf und 1 Teil Sand besteht, um eine gute Entwässerung zu gewährleisten und einen Wasserstau zu vermeiden, der die Wurzelfäule verursacht. Die Düngung erfolgt im Frühling alle 20 Tage mit einem Dünger für blühende Pflanzen, verdünnt mit Wasser, gemäß den Anweisungen des Herstellers. Ideal sind phosphorarme Düngemittel, die reich an Spurenelementen wie Eisen sind. Besonders im Frühling und Sommer muss Lisianthus häufig, aber nicht übermäßig gewässert werden. Es ist notwendig, die Pflanze mit Wasser zu versorgen, um die Erde immer leicht feucht zu halten, damit sie nicht zu trocken wird. Achten Sie darauf, die Blüten nicht zu stark zu benetzen. In der Wintersaison wird gelegentlich gegossen. Es ist ratsam, demineralisiertes Wasser auf den Blättern zu verdampfen.

Weitere Tricks und Krankheiten



Die Pflanze benötigt keinen richtigen Schnitt, sondern nur den Trick, um die verdorrten Blüten und die beschädigten Teile zu entfernen. Lisianthus, das als einjährige Pflanze im Freien wächst, muss nicht umgetopft werden. Wenn es stattdessen als mehrjährige Pflanze im Haus gehalten wird, muss das Umtopfen alle zwei oder drei Jahre mit einem etwas größeren Topf durchgeführt werden. In jedem Fall beträgt der maximale Durchmesser des Behälters 20 cm. Die Pflanze kann von verschiedenen Pilzkrankheiten befallen werden, einschließlich weißer Malaria, auch Oidium genannt, die sich als weißer Schimmel manifestiert. Lisianthus ist auch dem gefährlichen Befall von Milben wie Spinnmilben, Cochinealien und verschiedenen Blattläusen ausgesetzt. Lepidoptera-Larven schädigen die Pflanze ebenfalls schwer. Je nach Erkrankung sollten bestimmte Fungizide und Insektizide eingesetzt werden.